Stimmen junger Europäer*innen

Was haben junge Europäer*innen anlässlich des Europäischen Jahres der Jugend zu sagen?

Auf die Ohren

Screenshot Plattform youthvoices.eu

Deine Ideen in aller Ohr

Sprich's an, verschaff deiner Idee Gehör! Klick dich auf die Plattform youthvoices.eu, höre die Meinungen anderer junger Leute zu den verschiedensten Themen und teile auch deine Stimme. Wie sieht zum Beispiel die Zukunft der Digitalisierung für dich aus oder was denkst du über Karrieremöglichkeiten für junge Leute in der Europäischen Union? Äußere deine Gedanken zu den Klimazielen der EU oder Bildungs- und Lernmöglichkeiten in Europa.

Logo des Podcasts Mikrofon und der Text Voices of Young Europeans

Podcast: VOICES OF YOUNG EUROPEANS

Hör mal rein, was junge europäische Journalist*innen anlässlich des Europäischen Jahres der Jugend zu sagen haben! 12 junge Journalist*innen im Alter von 16 bis 30 Jahren aus 5 EU-Ländern sind Mitglieder dieser neuen Initiative, die die Europäische Kommission gemeinsam mit Eurodesk anlässlich des Europäischen Jahres der Jugend ins Leben gerufen hat! Zum Podcast auf anchor.fm

Tipps fürs Auslandsjahr zum Anhören.img

Tipps fürs Auslandsjahr zum Anhören

In einer gemeinsamen Podcastfolge von Eurodesk und dem Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ) berichtet Lydia, die ein Jahr lang in Frankreich unterwegs war von ihren Auslands-Erlebnissen.

Auf die Augen

Video "Miteinander ins Gespräch kommen"

Zum Auftakt der Mitmachkampagne "Dein Europa - Dein Jahr!" sprach Bundesjugendministerin Lisa Paus am Europatag im Bundesjugendministerium in Berlin mit jungen Engagierten über deren Engagement in der Flüchtlingshilfe und die Arbeit von Jugendverbänden in Deutschland und der Ukraine. 

Zum Lesen

THE 25 PERCENT CONFERENCE

Bericht von Jannik Welp

Das 25%-Projekt fühlte sich an, wie eine klassische Jugendkonferenz oder ein Jugendforum. Nur das, statt Gespräche über Kommunalpolitik oder ähnliches zu führen, gemeinsam mit jungen Menschen aus ganz Europa an Vorschlägen für die Zukunft gearbeitet wurde. Der Kongress ging einen Tag und wurde aufgrund der aktuellen Lage über Zoom organisiert. Ich bin mir sicher, dass es in Präsenz noch deutlich spannender gewesen wäre. Das Knüpfen von neuen Kontakten, die informellen Gespräch beim Essen, das Austauschen von Nummern oder Social Media Kontakten, um sich später einmal wiederzufinden. All das findet Online natürlich nicht wirklich statt. Vor allem, wenn der Zeitplan sehr eng getaktet und das Event sehr ergebnisorientiert gestaltet ist..

Logo 25% Projekt

Nichtsdestotrotz war es cool mit Menschen, die sich ebenfalls als junge Europäer:innen sehen, über das Leben in der EU zu sprechen. Worüber wir genau gesprochen haben? Es gab verschiedene Themen. Im Vorhinein konnte man sich aussuchen, an welchem von fünf Themenfeldern man arbeiten wollte. Ich habe mich zum Beispiel für das Feld “Digitalisierung und Bildung” entschieden. In diesen Gruppen wurde man dann direkt zu Beginn einer weiteren Untergruppe zugeteilt, um effektiv an Handlungsvorschlägen arbeiten zu können. Hier landete ich im Bereich “Digital Accessibility”.

Die Frage, wie man einen fairen und gerechten Zugang zu digitalen Medien für alle möglich machen kann, war durchaus spannend. Dabei ging es nicht nur um die Ausstattung Zuhause, freies WLAN oder möglichst inklusive Einsätze von Technik, sondern auch beispielsweise darum, was eine Verwaltung denn eigentlich leisten muss, wenn sie ihre Dienste digitalisieren will ohne jemanden dabei zurückzulassen. In der Diskussion mit den anderen ist mir auch nochmal aufgefallen, wie unterschiedlich die Probleme oder Situationen für junge Menschen eigentlich sind. Für die einen ist freies WLAN an öffentlichen Plätzen schon der Alltag, für andere ein ferner Wunsch. Gerade deshalb ist es denke ich wichtig, den Austausch junger Menschen in Europa und darüber hinaus noch viel intensiver zu gestalten und umgekehrt als junger Mensch auch die Chancen zu nutzen, die sich einem bieten. Nur so können wir uns gegenseitig verstehen und lernen, dass auch wenn es hier und da viele Unterschiede zu geben scheint, es sich immer lohnt an einem Strang zu ziehen und zusammenzuarbeiten. 
 
Ich hoffe, dass die Dinge, die wir an diesem Tag erarbeitet haben, zusammen mit den anderen Ergebnissen des “European Year of Youth”, die gesammelt wurden, wirklich in die Politik einfließen und nicht in einer Schublade verschwinden. Jugendkonferenzen sind eine gute Sache aber sie leben davon, dass die Jugendlichen, die daran teilnehmen, auch wertgeschätzt und ernst genommen werden. Wenn das Gefühl entsteht es passiert nichts und die gemeinsame Arbeit ist wirkungslos, verdirbt das die Lust auf Beteiligung. Aber deshalb: Fingers Crossed und abwarten. Mal schauen was unsere MEPs so geplant haben. ;) Ich für meinen Teil hoffe vor allem, dass solche Events bald wieder in Präsenz stattfinden können. Vor allem, um mehr von und über Menschen aus anderen Ländern lernen zu können.